Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung

Vom 26.05.-29.05.2014 besuchte eine Delegation der Kaufmännischen Schule 1 (KS1) Stuttgart die spanische Hauptstadt Madrid.

Gruppenbild

Der Delegation gehörten an:
-    Franz A. Scheuermann (Schulleiter)
-    Uwe Peleikis (stellvertretender Schulleiter)
-    Patrick Wagner (Koordinator für internationale Beziehungen)
-    Thomas Bartel (Fachbereichsleiter Logistik)

Montag:

Für das Auslandsteam der KS1 stand neben Gesprächen mit Betrieben vor Ort (Logwin Solutions, Stihl) ein Besuch der künftigen Partnerschule FEDA Madrid (http://www.feda-business-school.com) auf dem Programm.
Hierbei ging es besonders um die grundsätzliche Zusammenarbeit beider Schulen, einen konkreten Lehrplanabgleich der Kaufleute für Spedition und Logistik, das Kennenlernen künftiger Austauschschüler aus Madrid und die Besprechung einer gemeinsamen Prüfungsvorbereitung in Madrid.

Dienstag:

Am Dienstag Abend war das Auslandsteam der KS1 zusammen mit dem Schulleiter der KS1, Herrn Franz A. Scheuermann, zu einem Empfang in der Deutschen Botschaft in Madrid (http://www.spanien.diplo.de) eingeladen. Auf Initiative der FEDA Madrid und ihrer Schulleiterin, Frau Susanne Gierth, wurde dieser Termin möglich. Im Rahmen der Baden-Württemberg-Tage in Madrid wurden an der Deutschen Botschaft weitere Gespräche mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft geführt.

Plakat Rede

Mittwoch:

Höhepunkt der Reise war die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung beider Schulen. Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, unterschrieb am Mittwoch, dem 28. Mai 2014, an der FEDA Madrid zusammen mit der Schulleiterin der FEDA Madrid, Susanne Gierth, und dem Schulleiter der KS1 Stuttgart, Franz A. Scheuermann, für das Land Baden-Württemberg eine Kooperationsvereinbarung im Bereich der Dualen Ausbildung zwischen den beiden Schulen in Spanien und Deutschland.

PräsentationVertragsunterzeichnungGruppenbildFernsehbericht

 

SWR-Bericht:

Auszug aus einer Pressemitteilung des Landes Baden-Württemberg (Staatsministerium):

„Mit der Schulpartnerschaft zwischen Stuttgart und Madrid rücken unsere Länder im Bereich der beruflichen Ausbildung noch näher zusammen.
So können wir die Duale Berufsausbildung in Spanien und die Internationalisierung der Ausbildung stärken und zugleich Schülerinnen und Schüler individuell fördern. Die praxisorientierte und marktnahe Ausbildung bietet Jugendlichen gute Zukunftsperspektiven auf dem spanischen und europäischen Arbeitsmarkt“, so Ministerpräsident Kretschmann.

Konkrete Maßnahmen der Partnerschaft sind beispielsweise der Austausch von Auszubildenden über längere Zeiträume und ohne Unterbrechung der Dualen Ausbildung, der Austausch von Bildungspersonal oder auch gemeinsame Lehrerfortbildungsveranstaltungen.

Quelle: http://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/gespraeche-zu-fachkraeftenund-dualer-ausbildung/

Ziele der Schulpartnerschaft sind:

  • Verbreitung und Stärkung des europäischen Gedankens
  • Internationale Ausrichtung der FEDA und der Kaufmännischen Schule 1
  • Europäisierung der Ausbildungsgänge
  • Verbreitung und Stärkung des Dualen Systems der Berufsausbildung
  • Stärkung der Stellung beruflicher Schulen
  • Entwicklung eines internationalen Berufsausbildungsgang mit Zusatzqualifikation
  • Kooperation des Berufsbildungspersonals
  • Individuelle Förderung von Schülerinnen/Schüler mit folgenden Schwerpunkten:
    • Persönlichkeitsentwicklung
    • Selbst organisiertes Lernen und Arbeiten
    • Internationale Fachkompetenz
    • Sprach-, Sozial- und interkulturelle Kompetenz
    • Abbau von Vorurteilen

Konkrete Maßnahmen der Schulpartnerschaft sind:

  • Gegenseitiger Austausch von Auszubildenden über längere Zeiträume und ohne Unterbrechung der Dualen Ausbildung
  • Gegenseitige Unterstützung vor Ort bei der Vorbereitung auf Abschlussprüfungen
  • Gegenseitige Unterstützung vor Ort bei der Abnahme von Abschlussprüfungen
  • Gemeinsame Lehrerfortbildungsveranstaltungen in Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben vor Ort
  • Gegenseitiger Austausch von Bildungspersonal
  • Grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit der IHK Region Stuttgart